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Kleine Ayurveda Weisheit

HimmelUndErdeSetze einen positiven Anker - für mehr gefühlte Freiheit im Alltag
Der Logdown schenkt mir die Zeit, mich wieder einmal intensiv der Psychologie & Philosophie des Ayurveda & Yoga zu widmen.

Anker setzen ist eine wunderbar einfache aber wirksame Übung und Methode, aus der Ayurveda- psychologie, die ich gerne mit dir teilen möchte. Lerne für dich selbst einen positiven Anker zu setzen - Eine Notfallhilfe, die du stets bei dir hast.

Hier findest du eine alltagstaugliche Übungsanleitung, um mit ungewollten, unguten Gefühlen oder Gedanken umgehen zu können. Wir sollten diese nicht wegdrückenm da sie sich immer wieder einen Weg suchen. Wirkungsvoller ist es, sie zu  integrieren, sie zu versachlichen, um sie zu begreifen und sie poistiv zu verändern.

Ein Anker dient dazu, geistig und emotional zur Ruhe zu kommen und unseren Weg durch unangenehme Gefühle souverän zu meistern. Wenn wir uns frei fühlen, fühlen wir Glück.

Die Übung

In der folgenden Übung lade ich dich ein, das Gefühlspaar Angst und Vertrauen zu bearbeiten. Es können aber auch ganz andere Paare sein. Der Ablauf ist stets der selbe. Werde dir zunächst klar was für dich wichtig ist, dann sage verbindlich ja zu deiner Übung und übe regelmäßig. Überlege dir am besten vorab zu welchem Zeitpunkt und an welchem Ort du üben möchtest. Die Übung dauert am Anfang maximal zehn Minuten. Wenn du es verinnerlicht hast geht es überall und immer.

Wenn die Angst (oder eine andere Emotion/ oder Gedanke) kommt - gebe ihr ein Gesicht:

Schreibe dir auf, was dir Angst macht.

  • Schließe die Augen und spüre WO die Angst sitzt. Schaue welche Farbe die Angst hat. Spüre welche Temperatur sie hat.
  • Spüre wie sich die Angst anfühlt (dumpf, bohrend, pochend, ziehend, brennend...).
  • Die Angst hat nun ein Gesicht...du kannst sie begreifen, beschreiben und ergreifen.
  • Bedanke dich bei der Angst, denn sie hält dich wach und aufmerksam.
  • Wenn Angst aufkommt, schau genau hin, ob die Angst wie du sie jetzt gut kennst, notwendig ist.
  • Verabschiede sie wohlwollend. Gerne mit einem Namasté (dem Gruß des Herzens) und einem Dank. Sage ihr, dass du ihr eine Schwester an die Seite gibst: Das Vertrauen.
  • Das warme Gefühl von Vertrauen - die leichte Schwester der Angst

Die Vorarbeit zu deinem Gefühl von Vertauen, gebe Vertrauen ein Gesicht:

  • Schreibe dir sieben Tage lang, jeden Tag 10 Dinge auf, auf die du dich in diesem Jahr freust. Davon kannst du dir auch immer eines aussuchen, dass du dir am Tag immer mal wieder hochholst. Denn Freude ist ein guter, starker Schutz.
  • Schreibe dir auf, was Vertrauen für dich bedeutet (nur Stichpunkte) und wähle hier eins aus, was am allermeisten zutrifft.
  • Schreibe dir 3 Situationen auf, an die du dich erinnerst wo du ganz in deinem warmen Gefühl von Vertrauen warst. Wähle dir auch hier die aus, die du am aller stärksten nachfühlen kannst.
  • Du kennst jetzt die Bedeutung die Vertrauen für dich hat und hast eine Situation für dich, zusammen mit einem Gefühl.

Den Anker setzten für poistive Gefühle und Gedanken:

Du hast die Zeit und den Ort für die folgende Übung schon festgelegt. Setze dich nun bequem hin.

  • Lege eine Hand in deinen Herzraum, schließe die Augen und lasse das Bild deiner ausgewählten Situation und das warme Gefühl in dir aufkommen und sich ausbreiten.
  • Bleibe eine kleine Weile so und spüre auch die Wärme deiner Hand. Das was du fühlst und siehst, ist verbunden mit der Geste deiner Hand im Herzraum. Mache dir das Bewusst.
  • Dann sage dir folgenden Satz: Ich Vertraue dem Leben, mir geht es gut!
  • Bleibe in deiner Haltung mit der Hand, lasse das innere Bild und das warme Gefühl weiter bestehen und sage dir diesen Satz beim Einatmen und dann beim Ausatmen vor. Mache das 40 Mal.
  • Wenn du bereit bist öffne die Augen. Nimm die Hände ins Namasté und halte noch einmal kurz inne bevor du in deine Alltagstätigkeit einsteigst.

Für den Alltag:  
Du musst im Alltag nicht mehr üben. Immer wenn du deine Hand in den Herzraum gibst, spürst du Vertrauen. Es ist dein Anker, den du jetzt eingeübt hast. Der Satz ist wie ein Mantra und kann ungute Gedanken, die gerade nicht angebracht sind vertreiben. Mantra bedeutet übersetzt: Schutz des Geistes. Es hilft uns unseren Geist vor unnötigen, schwächenden Gedanken zu schützen. Das heißt, du kannst einfach immer wenn es dich überkommt die Hand in den Herzraum legen und die Angst oder was auch immer, macht dem guten Gefühl Platz.

Diese Übung kannst du machen mit Wut und Gelassenheit,  Neid/Mangel und Fülle, Unsicherheit und Klarheit oder mit einem anderen Paar von Gefühlen, die du miteinander in Verbindung bringst. Eines davon ist dasjenige, das du integrieren musst, um es zu verarbeiten. Das andere ist das, welches du stärken möchtest, um ihm in deinem Leben den gewünschten Raum zu geben. Jedes Einüben von etwas neuem braucht seine Zeit. Man sagt mindestens 21 bis 28 Tage. Deshalb: Übe regelmäßig, am besten zur gleichen Zeit am gleichen Ort.

Wenn du etwas ändern möchtest, dir Individuelles für dich erarbeiten willst oder auch auf Stellen schauen möchtest, die alleine nicht so deutlich zu erkennen sind, nimm gerne Kontakt auf am besten per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Hier findest du noch mehr Informationen: Bewußtseinschulung und Alltagstraining

Namasté! Katrin

Örtlichkeit

  • Yoga Lotusblume
    Zeil 43, 60313 Frankfurt

Kontakt

  • (069) 13 38 55 81
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Öffnungszeiten

Montags 18:00 - 21:00 Uhr
Dienstags 17:00 - 21:00 Uhr
Mittwochs 17:00 - 21:00 Uhr
Donnerstags 17:30 - 21:00 Uhr
Freitags 17:00 - 20:30 Uhr
Samstags 15:00 - 18:30 Uhr

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