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Atem - Die Essenz des Lebens

Der Rhythmus und Klang unseres Atems ist der leichteste Weg zur Ruhe zu kommen und uns zu spüren

Wir erleben seit Frühjahr 2020 etwas sehr Einschneidendes. Ein Virus breitet sich aus und befällt unsere Lunge, jenes Organ, mit dem wir uns mit der ganzen Welt verbinden. Mit anderen Menschen und mit dem Unendlichen, mit unserem eigentlichen Selbst.

Die Konzentration auf den Atem bewirkt, dass wir uns für einen Moment aus der ständigen Verbundenheit mit dem Außen, nach innen wenden. Mit dieser Achtsamkeitsübung, schalten wir einen Gang runter und können so an der Quelle unserer wirklichen Bedürfnisse ankommen. Wir können Gelassenheit, Vertrauen, Liebe, Freiheit und das unabhängige Glücksgefühl finden. Wir werden wieder wer wir wirklich sind!

Im Ayurveda besteht der Mensch aus fünf Hüllen, diese Hüllen sind zueinander durchlässig und so ist es egal wo wir ansetzen um etwas zu verändern, zu verstärken oder zu bewegen. Ich habe mir jede Hülle einmal vorgenommen und starte mit der Energiehülle – denn dieser Zugang ist sehr direkt und einfach.

Der Atem ist uns ständig präsent und ist ein wunderbarer direkter Zugang zu unserem Selbst. Der Atem gehört zu unserer subtilen Energie-Hülle. Das heißt wir gehen direkt an unsere Energiequelle, wenn wir uns dem Atem widmen. Da es uns leicht erscheint hier zu starten, tun wir dies auch.

Der Atem verbindet uns mit unserem Selbst und mit der Welt

Über den Atem sind wir im direkten Austausch mit allen anderen Menschen. Wir atmen die gleiche Luft wie alle um uns herum und geben auch Anteile von uns selbst in diese Luft ab, so dass andere es aufnehmen können. Die Ärztin Michaela Glöckler sagt, dass das Atmen unser sozialster Austausch ist. Wir nehmen von anderen auf und geben an andere ab.

Durch Covid 19 Regeln wie Abstand halten und vor allem durch das Tragen eines Mundschutzes wird dieser Austausch gestört und unsere Aufnahme und Abgabe vom Unendlichen behindert. Das macht uns nun zu Einzelwesen und wir müssen neue Formen finden, wie wir uns bis in den tiefen Kern hinein austauschen können.

Im Ayurveda & Yoga haben wir eine eigene Anatomie, in der der Mensch einen unberührten Kern hat, eine unendliche Quelle, den göttlichen Funken, die Seele. Dieser Kern heißt im Sanskrit Atman und bildet so die Wortgrundlage für unser Wort ATEM. Atman heißt laut Duden Seele oder Hauch. Und so ist unser Atem eben auch unsere Seele oder unsre direkte Verbindung damit. Die Verbindung mit unserer eigenen Seele und der der anderen.

Atman, das Urwort für Atem, Atmosphäre, Atom

Das Wort Atmosphäre hat zunächst einen anderen Ursprung, nämlich Griechisch. Wenn wir aber wissen, dass Griechisch auch zu den Indogermanischen Sprachen gehört, könnte auch dieser Ausdruck mit dem alten Wort Atman. Hauch und Seele etwas Gemeinsames haben. Atmos heißt Dunst. Atmosphäre bedeutet Lufthülle. Die Stimmung einer Umgebung, in der gemeinsam geatmet wird hat eine bestimmte Atmosphäre. Wir teilen uns schließlich auch die Luft mit allen anderen Wesen dieser Erde. Mit Tieren, Pflanzen, Pilzen, Algen und Flechten. Und, alle leben Sie durch den Gasaustausch, dem was wir Atmen nennen.

Atman ist eine untrennbare Einheit, Atman ist alles, Atman ist unendlich und unerschöpflich, Atman ist Seele, ist unser Kern. Genauso ist ein Atom unteilbar. Es ist das woraus alles besteht. Jedes Wesen, jeder Stein, das Wasser und die Luft...Alles ist ein Atom. Atom kommt aus dem Latein und heißt: Der letzte unteilbare Urstoff einer Materie.

Ayurvedis und Yogis haben vor vielen tausend Jahren diesen unteilbaren Kern auch im Menschen und seiner Seelenzustände erkannt und sie haben ihn Atman genannt.

Meditation

Es ist also essenziell, dass wir frei atmen können, das atmen uns keine Angst macht. Das wir durch das freie atmen mit unserer Seele, den Seelen aller anderen und der Seele des Unendlichen in einem ungestörten Kontakt sein können. Wir sollten weiterhin unserem Atem vertrauen und ihm so viel Freiraum geben wie nur möglich und wenn wir mal wieder aus der Balance geraten und unruhig, unkonzentriert oder auch ängstlich werden, dann konzentrieren wir uns auf unseren Atem. Wir nehmen ihn war, spüren seinen Rhythmus, hören seinen Klang.

Wenn du ein Mantra mit deinem Atemrhythmus verbindest schützt du auch deinen Geist vor ungewollten Gedanken. Dazu kannst du im Blogbeitrag Mantra mehr erfahren. Blogbeitrag Mantra - Der Schutz des Geistes

Vielleicht möchtest du aber ganz individuell einen Weg finden zur Ruhe und in deine Mitte zurückzufinden oder dort dauerhaft zu bleiben. Dann kannst du gerne Kontakt aufnehmen am besten per Mail. Hier findest du noch mehr Informationen: Bewußtseinschulung und Alltagscoaching

(Katrin Lauer - Lotusblume Yoga & Ayurveda, Frankfurt, Mai 2020)

Wolkendrama Rgen

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