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Konsumverzicht zum Schutz der Umwelt und für persönliche Freiheit

Es gibt bestimmt größere und vollere Kleiderschränke als meinen. Trotzdem ist mir schon seit einigen Jahren bewusst, dass ich zu viel Zeit und Geld in Mode investiere. Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, kein einziges Kleidungsstück zu kaufen. Damit kultiviere ich yogische Geisteshaltungen wie Enthaltsamkeit, Gewaltlosigkeit, Dankbarkeit und Wertschätzung. Das schont nicht nur die Umwelt und meinen Geldbeutel, sondern ich habe wieder mehr Zeit für die wirklich schönen Dinge im Leben. Und das fühlt sich unheimlich befreiend an.

Über den Sinn des Lebens – Vier Tage Schweigen und Meditieren

Mit Schloss Sommerswalde bei Berlin hat die International Kadampa Buddhist Union ein idyllisches Meditations-Zentrum umgeben von vielen Hektar Wald geschaffen. Das 126 Jahre alte Gebäude wird mit viel Eifer von Mitarbeitern und freiwilligen Helfern seit 2006 renoviert und liebevoll betrieben. Die Nonnen und Mönche von Tharpaland – so wird das imposante Herrenhaus auch genannt – lehren wie die Tradition des Mahayana-Buddhismus das alltäglichen Leben bereichern kann. An diesen Ort des Friedens habe ich mich mit 24 anderen Teilnehmern zurückgezogen, um schweigend tiefer in die Meditation einzusteigen.

Open to Grace: Die Schönheit des Lebens erfahren

Wann hast du das letzte Mal gedacht, dein Leben könnte besser sein? Hast den Nachbar um das wunderschöne Haus mit Garten beneidet oder die Kollegin um die Beförderung und das höhere Gehalt, das sie jetzt sicher bekommt. Sogar beim Yoga kommt der Gedanke, dass es andere besser haben, wenn die Mattennachbarin sich in der Vorbeuge wie ein Schweizer Taschenmesser zusammenklappt und du selbst noch nicht mal an deine Füße kommst. Wenn sich unser Leben schwer anfühlt, schauen wir gerne zu anderen, denen es vermeintlich besser geht. Das macht unser Leben aber nicht einfacher. Open to Grace – das erste Prinzip des Anusara Yoga – ist ein philosophisches Konzept, das uns helfen kann, mehr in den Fluss des Lebens zu kommen.

Alle Jahre wieder das Problem, die guten Vorsätze zu realisieren

Manch einer scherzt am Jahresbeginn: „Mein Ziel für 2017 ist, die Ziele von 2016 zu erreichen, welche ich in 2015 hätte erfüllen sollen, weil ich es mir 2014 vorgenommen habe.“ Doch warum fällt es uns schwer, gute Absichten langfristig umzusetzen? Wie oft hast du dir schon an Silvester vorgenommen, dass dein Leben ab jetzt gesünder, entspannter, besser oder einfach anders wird? Dass du endlich das Chaos im Keller aufräumst, ein paar Kilo abnimmst, dich weniger stressen lässt, mit dem Rauchen aufhörst oder regelmäßig zum Yoga gehst? Und hat es geklappt?

Ayurveda & Yoga Retreat Rügen 2016

An den letzten Tagen des Oktobers haben wir uns auf den weiten Weg an die Ostsee gemacht, ins Ostseebad Sellin auf der schönen Insel Rügen - für fünf Tage Ayurveda & Yoga Retreat mit Claudia und Katrin im Haus Victoria: aus dem Alltag aussteigen; mit Herz öffnendem Anusara Yoga und Pranayama; die eigene Praxis vertiefen; köstliches ayurvedisches Essen genießen und kochen lernen; sich mit ayurvedischen Massagen oder in der Sauna verwöhnen lassen; ausgiebig Sonne und Meeresluft am Strand genießen oder einfach mal in Ruhe lesen in den gemütlichen Ferienwohnungen im Haus Victoria - sehr schön war's! Herzlichen Dank liebe Claudia und Katrin!

Yoga in den Wechseljahren (Hormon-Yoga)

Im Yoga Sutra, einem zentralen Ursprungstext des Yoga, heißt es „Wenn ein Mensch Asana auf die richtige Art und Weise übt, so hat das zur Folge, dass er auch durch extreme Einflüsse nicht aus dem Gleichgewicht gebracht wird. (YS 2.48)“ Eine regelmäßige Yogapraxis fördert generell das körperliche, emotionale und seelische Gleichgewicht, so dass der Mensch gesund bleibt. In turbulenten Lebensphasen wie den Wechseljahren reicht klassisches Yoga häufig nicht, wenn die mit der Menopause verbundenen Symptome besonders stark sind. Hormon-Yoga mit seinen besonderen Energie-Übungen kann Wechseljahrsbeschwerden lindern.

Wie du eine regelmäßige Yogapraxis in den Alltag einbauen kannst

Ich werde immer wieder gefragt, wie oft man Yoga machen soll. Das hängt davon ab, antworte ich, wieviel du für deinen Körper und Geist tun möchtest. Wieviel Yoga willst du in dein Leben lassen? Die indische Lebensphilosophie Yoga wirkt am besten, wenn du sie täglich praktizierst und die Werte des Yoga fest in deinem Leben verankerst.

Der Atem, dein Freund (Prāņāyāma)

Atmung ist weit mehr als ein bloßer Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxyd. Eine tiefe entspannte Atmung beeinflusst maßgeblich unsere Gesundheit und Vitalität. Weil Atem und Geist eng miteinander verbunden sind, wird der Atem im Yoga als direkter Zugang zur Seele gesehen. Die Yogis haben die Wirkung des Atems schon früh erkannt und uns ein wunderbares Vermächtnis hinterlassen: Prāņāyāma.

Der Mensch ist vollkommen, wie er ist – aber er hat noch Raum sich zu verbessern

Spiraldynamik® ist ein anatomisch begründetes Bewegungs- und Therapiekonzept, das uns lehrt, den Körper richtig zu gebrauchen, damit die Lebensenergie Prana ungehindert fließen kann. Wenn wir uns mit den Feinheiten der Ausrichtung beschäftigen, bündeln wir unsere Aufmerksamkeit und sind ganz präsent in unserem Körper. Die Gedanken hören auf zu wandern, der Geist kommt zur Ruhe: „Sat-chit-ananda“ – wir sind im Zustand Yoga angekommen.

Den Stress ausbremsen und mehr Ruhe ins Leben holen

Wir leben in einer Welt, die immer komplexer, hektischer und fordernder wird. Hinzu kommt, dass wir möglichst viel mitnehmen möchten, weil uns unser Leben heutzutage so wertvoll scheint. Aber je mehr wir machen, desto mehr haben wir das Gefühl, die Zeit laufe davon. Und je weniger Zeit wir haben, desto effizienter versuchen wir diese Zeit zu nutzen. Ein Teufelskreis! Denn eigentlich ist das Gegenteil wahr: nicht mehr ist besser, sondern weniger – aber dafür mit mehr Fokus. Unser Lebensrhythmus hat sich in den letzten Jahrzehnten beschleunigt. Das ist nicht zu ändern. Aber wir müssen lernen die Herausforderungen des modernen Lebens anzunehmen, ohne dabei unter Druck und in Stress zu geraten.

Anusara – Folge deinem Herzen

Anusara® Yoga ist ein modernes Yoga-System das 1997 von dem Amerikaner John Friend begründet wurde. Wie alle anderen körperorientierten Yoga-Stile basiert es auf Hatha Yoga. Es unterscheidet sich hauptsächlich durch den therapeutischen Nutzen seiner Ausrichtungsmethode, die auf den neuesten Erkenntnissen der Biomechanik beruht. Und durch das sogenannte Herzthema, einem philosophischen Thema, auf dem jede Stunde aufbaut und das dem Schüler auf anschauliche Weise die Yoga-Philosophie vermittelt.

Märchen vom Auszug aller Ausländer (Helmut Wöllenstein)

Was Yogis vor tausenden von Jahren erspürten, weiß inzwischen auch die westliche Wissenschaft des 20. Jahrhunderts: aller Materie liegt die gleiche Energie zugrunde. Eine mystischen Kraft, die Leben in einer unendlichen Vielfalt erzeugt, erhält und auch wieder aufnimmt. Die yogische Philosophie spricht von Einheit in Verschiedenheit.

Alles für die Füße

Viele Jahrtausende waren die Menschen meist barfuß auf weichen Böden unterwegs. Bei Kälte wickelten sie sich Felle um die Füße, als Schutz gegen heiße Böden Palmblätter. In der Antike wurden einfache Schuhe zum Allgemeingut, bestanden aber weiterhin aus weichen organischen Materialien. Mit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert wurde günstiges Schuhwerk zunehmend in Fabriken gefertigt, wodurch es für die breite Masse erschwinglich wurde. Heutzutage ist es normal, fast immer Schuhe zu tragen.

Aufrecht gehen macht gesund und selbstbewusster

Das aufrechte Stehen und der aufrechte Gang sind besondere Wesensmerkmale des Menschen und waren die erste große Revolution in seiner Entwicklung. Kleinkinder üben monatelang, bis sie diese Leistung vollbringen können. Schaut man sich jedoch heutzutage um, entdeckt man viele Menschen, die sich damit schwer tun. Zu viel Zeit vor dem Computer, dem Fernseher oder über das Smartphone gebeugt, schädigen die Haltung: gesenkter Blick und hängende Schultern führen zu einem unattraktiven Buckel.

Gedanken zu Hinduismus und Spiritualität im Yoga und im Leben

Die Herkunft des Yoga ist eng mit dem Hinduismus verbunden. Es gibt dazu zwei extreme Standpunkte. Für die einen steht der sportliche, körperliche Aspekt im Vordergrund; der Hinduismus wird als esoterisches Beiwerk abgetan; sie bevorzugen ein gewissermaßen säkularisiertes Yoga. Andere versuchen mit geführten Meditationen, Gesang und Sanskrit-Worten die hinduistische Tradition in die westliche Welt herüber zu heben. Damit tun sich manche Yoga-Praktizierende im Westen schwer. Dies mag zwei Ursachen haben. Zum einen will der Hinduismus so gar nicht in unseren Kulturkreis passen, zum anderen verschließt sich unsere moderne Gesellschaft weitgehend der Idee vom Übernatürlichen.

„Wie kann ich Meditation lernen?“

Das werde ich oft gefragt. Es gibt kein Geheimnis, wenn es um Meditation geht. Man muss es einfach nur tun.
 
Viele scheuen die Mediation, weil sie glauben, dass sie nicht gut darin sind. „Ich kann nicht meditieren, denn meine Gedanken kommen nicht zur Ruhe", höre ich immer wieder. Dabei kann niemand seine Gedanken komplett abschalten. Der Geist wandert, träumt, denkt und ist zerstreut. Das ist seine Aufgabe. Der Sinn und Zweck der Meditation ist nicht, dass wir besinnungslos werden, sondern dass wir unseren Geist trainieren. Es ist unmöglich, eine völlige Leere im Geist zu erleben. Aber du wirst mehr Momente der Klarheit empfinden und deine Gedanken werden nicht mehr wie ein wilder Affe von Baum zu Baum springt, wenn du regelmäßig meditierst.

Putzmunter in den Frühling starten. Und zwar ohne Frühjahrsmüdigkeit!

Die dunklen, kalten Wintermonate schienen sich ins schier Endlose zu dehnen. Doch dieser Tage konnte man die ersten Vorboten des Frühlings entdecken: der Tag ist schon etwas länger hell; die Sonne zeigt sich wieder und ihre Strahlen beginnen zu wärmen; Frühjahrsblüher wie Narzissen schieben ihre grünen Blätter aus der kalten Erde und an den Sträuchern zeigen sich die ersten Triebe.

Doch Vorsicht: ab März kann uns die sogenannte Frühjahrsmüdigkeit zu schaffen machen. Wie kommt es dazu und was kann man dagegen tun?

Yogische Hausrezepte bei Erkältung

Kälte, Nässe und wenig Licht: da wird man schnell krank. Eine Erkältung ist zwar eine Reinigung für den ganzen Organismus und hilft, wieder neue Kraft und Energie aufzutanken. Trotzdem möchten wir lieber gesund bleiben. Deshalb ist es am besten vorzubeugen, z.B. durch tägliche Yoga Übungen, Meditation, Tiefenentspannung, Nasenspülung, gesunde Ernährung, Händewasche.

Wenn es dich doch erwischt, hilft vor allem Ruhe und Geduld, denn gegen Schnupfen, Husten und Halsschmerzen gibt es kein Heilmittel. Man kann die Symptome jedoch verringern und die Genesung etwas beschleunigen. Diese yogischen Hausrezepte helfen:

Örtlichkeit

  • Yoga Lotusblume
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Dienstags 17:00 - 21:00 Uhr
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